Die Justiz-IT bietet ein sehr breites Spektrum an Aufgabengebieten. In organisatorischer Hinsicht ist sie grundsätzlich hierarchisch aufgebaut. Sie besteht aus IT-Gruppen mit jeweils einem Leiter, die wiederum in Fachteams bzw. Teilprojekte untergegliedert sind. Die einzelnen IT-Gruppen betreuen jeweils verschiedenste Server- und Clientanwendungen. Dabei sind die Fachteams in der Regel auf bestimmte Aufgaben spezialisiert, wie beispielsweise die Pflege einer Fachsoftware.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IT-Gruppen in der rheinland-pfälzischen Justiz arbeiten in Entwicklungsverbünden mit mehreren Bundesländern zusammen und steuern in Kooperation mit externen Dienstleistern die zukünftige Gestaltung der IT-Landschaft in Rheinland-Pfalz. Hierbei agieren wir als Teil der Justizverwaltung unabhängig von der rechtsprechenden Tätigkeit.

Wir betreiben unsere Server überwiegend in einem landeseigenen Rechenzentrum, mit dem wir in enger Abstimmung zusammenarbeiten. Darüber hinaus betreiben wir bei den Gerichten vor Ort physische Fileserver. Hierbei handelt es sich sowohl um Windows-Server als auch um Linux-Systeme. Auf Anwenderebene verwenden wir Windows-Betriebssysteme.

Die Organisation erfolgt domänenbasiert:

  • Bei den Staatsanswaltschaften, Landgerichten und Fachgerichten umfassen die Aufgaben die Administration und den Support von lokalen IT-Systemen, die Pflege und Aktualisierung von lokalen Servern sowie die Userverwaltung und Rechtevergabe.
  • Bei den Generalstaatsanwaltschaften und Obergerichten übernehmen die IT-Gruppen bezirksweite Aufgaben wie z.B. die Paketierung von Softwareupdates oder die Einführung und Betreuung der elektronischen Akte. Außerdem werden innovative Technologien und Anwendungen auf der Basis von Künstlicher Intelligenz erprobt. Zudem werden hier eigene Server und SQL-Datenbanken administriert. Auch die Verteilung von Anwenderclients für Fachsoftware wird hier gesteuert. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Anwendersupport. Dazu gehört auch die Organisation und Durchführung von Schulungen und Workshops sowie die Nachbetreuung der User bei der Einführung neuer Anwendungen.
  • Beim Ministerium der Justiz werden IT-Spezialisten im Rahmen von IT-Projekten und der sogenannten "KI-Werkstatt" zur Unterstützung bei der Entwicklung und Einführung neuer Software eingesetzt. Die Mitglieder der KI-Werkstatt und der übergreifenden IT-Projekte stammen überwiegend aus den unterschiedlichen IT-Gruppen der Justiz. Durch den Einsatz modernster Technologien wird eine projektbezogene Zusammenarbeit unabhängig vom Beschäftigungsort ermöglicht. Hier entwerfen und prüfen wir technische Konzepte, erstellen Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen oder führen Analysen und Bewertungen über den Einsatz neuer Technologien durch.

Weitere Aufgabengebiete sind der Datenschutz, die Informationssicherheit, die Risikobewertung und die Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen.

Nutze die vielen Vorteile, die die Arbeit bei der Justiz mit sich bringt!


Aktuelle Stellenangebote

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Ihre Aufgaben sind u. a. Windows-Domänenadministration, Administration, Einrichtung und Betreuung von Windows-Clients einschließlich Softwareverteilung, Mitarbeit bei der Entwicklung, Implementierung, Konfiguration.
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Generalstaatsanwaltschaft Zweibrücken

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Bewerbungsfrist: 30.09.2025

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• Planung, Konfiguration und Administration der Linux-basierten eAkten-Infrastruktur (Oracle Linux, Oracle Weblogic, Oracle Database) in einer interoperablen Umgebung mit Windows-Servern und Windows-Clients (Endanwender) im justiziellen Umfeld • Einrichtu
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Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz

Administration von Windows-Netzwerken mit Active Directory, einschließlich der Benutzerverwaltung; Verwaltung von Daten-, Mail- und Druckservern Installation, Konfiguration; Wartung von PCs, Notebooks und Druckern, inklusive Patch-Management u.a.
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Bewerbungsfrist: 18.12.2025

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Das Oberlandesgericht Koblenz sucht für das Ausbildungsjahr 2026 ab 1. August einen engagierten Auszubildenden zum Fachinformatiker / Systemintegration (m/w/d).
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